Akupunktur

Die Akupunktur (von lateinisch acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine alte Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Mithilfe von in den Körper eingestochenen dünnen Nadeln sollen Krankheiten geheilt, Schmerzen gelindert und das Wohlbefinden gesteigert werden.
Diese Heilmethode basiert auf der chinesischen Energielehre, die aussagt, dass jeder Mensch eine gewisse Menge an Energie im Körper hat, die ihn kontinuierlich durchströmt und nicht verloren gehen kann.
Diese Energie durchläuft den Körper über zwölf verschiedene Meridiane. Das sind messbare Energiebahnen, von denen jede einen bestimmten Teil des Organismus versorgt. Die Einstichpunkte für die Nadeln liegen über den gesamten Körper verteilt in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt.
Die Lebensenergie, die durch die Meridiane strömt, darf nicht blockiert werden. Durch Akupunktur kann sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte beruhigt oder stimuliert werden.
Je nach Erkrankung stehen Nadeln aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Dicken und Längen zur Verfügung. In der Regel bestehen die Nadeln aus Edelstahl. Seltener kommen Silber- oder Goldnadeln zum Einsatz. Die Länge variiert zwischen 1,5 und sieben Zentimetern. Die kurzen Nadeln werden vor allem im Gesichtsbereich, die langen bei der Behandlung tieferer Muskelstränge verwendet.









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